Lohnt es sich, mit Kindern zum Markt von La Juanita zu gehen? Ja: Es ist ein Freiluftmarkt ohne Eintritt und ohne Reservierung, auf dem man je nach Laune der Gruppe zehn Minuten oder den ganzen Nachmittag verbringen kann. Allerdings findet er nur saisonal statt, weshalb es sich lohnt, den Besuch für die Zeit zu planen, in der er tatsächlich stattfindet, statt davon auszugehen, dass an jedem Wochenende des Jahres Stände aufgebaut sind.

Was man unternehmen kann

Im Mittelpunkt stehen die Stände lokaler Produzenten und Kunsthandwerker: Bio-Lebensmittel, Gebäck, Keramik, Textilien und Designobjekte. Für Kinder reicht es oft schon, zwischen den Tischen entlangzugehen und sich anzusehen, was verkauft wird, besonders wenn es unterwegs etwas zu probieren gibt, etwa ein Gebäckstück oder ein handgemachter Snack. Man muss nichts kaufen, damit sich der Ausflug lohnt: Stöbern allein funktioniert schon als Ausflug. Wer mehr Details möchte, findet im Portal die Seite zum Markt von La Juanita mit mehr Hintergrund zu den Ständen und zum Charakter des Ortes.

Wo

Der Markt findet an der Ruta 10 in La Juanita statt, etwa bei Kilometer 164, zwischen Punta del Este und der Laguna Garzón, im Departement Maldonado. Direkt neben der Straße gibt es Parkplätze, sodass man mit Kindern nicht weit vom Auto laufen muss. La Juanita liegt nur wenige Minuten von der Rundbrücke der Laguna Garzón entfernt, sodass sich ein Lagunenbesuch gut mit dem Markt am selben Tag kombinieren lässt.

Wann

Die genauen Termine jeder Saison werden jeweils zu Jahresbeginn veröffentlicht; der Markt findet in der Regel samstags und sonntags statt, von 10 bis 18 Uhr oder bis zum Sonnenuntergang, zwischen Januar und Ende März. Da sich der Kalender von Jahr zu Jahr etwas verschiebt, lohnt es sich, vorab bei der Intendencia von Maldonado oder den Veranstaltern nachzufragen, damit man nicht an einem Wochenende auftaucht, an dem der Markt nicht stattfindet.

Tipps für den Ausflug mit Kindern

Bargeld ist ratsam: Die meisten Stände arbeiten damit, manche akzeptieren aber auch Überweisungen. Mit kleineren Kindern funktioniert eine kurze Runde von zwanzig bis dreißig Minuten zwischen den Ständen oft besser als ein ganzer Nachmittag: Lieber langsam gehen, an dem Stand stehen bleiben, der gerade Aufmerksamkeit weckt, und die Runde nicht komplett durchziehen, wenn das Interesse nachlässt. Da an Wochenenden der Hochsaison viel Betrieb herrscht, empfiehlt es sich, die Kleinen zwischen den Ständen an die Hand zu nehmen. Nach dem Markt lässt sich der Nachmittag gut zu Fuß durch das Viertel fortsetzen, mit einer Bäckerei und weiteren Geschäften in der Nähe, oder man geht in Richtung Lagune für einen Uferspaziergang mit Kindern oder etwas Familienkajak, bevor es nach Hause geht.