Die Gegend lebt einen großen Teil des Jahres draußen, und das spielt dir in die Hände: Wo es ein Deck, einen Garten oder Tische im Sand gibt, ist ein ruhiger Hund an der Leine meist kein Problem. Im Innenraum fast nie. Der Unterschied ist keine Frage der Sympathie, sondern der Hygienevorschriften – da lässt sich wenig verhandeln.
Was bestätigt ist
Café de Playa, an der Ecke Las Golondrinas und Los Cisnes, ist derzeit der einzige Ort der Gegend, der im Portal ausdrücklich Haustiere willkommen heißt. Er liegt in den historischen Räumen der Carnicería Manolo, wird von der Panadería José Ignacio betrieben und bietet Spezialitätenkaffee, Mittagessen, WLAN und Tische im Freien: genau die Kombination für einen Vormittag mit Hund.
Die Deck-Regel
Für alles andere gilt an dieser Küste die praktische Probe: Wenn der Ort Tische im Freien hat, frag beim Ankommen, statt es vorauszusetzen. Die Antwort ist meist ja, mit dem Hund neben dem Tisch angeleint und außerhalb des Wegs der Bedienung. Im Januar und Februar, bei vollem Saal und Wartenden an der Tür, kann dieselbe Frage anders ausfallen; um 13 Uhr an einem Samstag in der Saison will kein Strandlokal einen Hund mehr zwischen den Tischen.
Zwei Gewohnheiten helfen mehr als jede Diskussion: früh kommen – vor 13 oder nach 15 Uhr – und den Hund gefüttert und ausgeführt haben. Ein müder Hund ist überall willkommen.
Der Plan B, der immer funktioniert
Bäckereien, Läden und der Markt von La Juanita lösen das Mittagessen, ohne irgendwo hineinzugehen. Mit Hund ist das oft die beste Variante des Tages: einkaufen, zwei Straßen weitergehen und auf dem Dorfplatz oder am Ufer essen, ohne Öffnungszeiten und fremde Tische. Für die Route ordnet der Überblick über Lokale nach Orten die Auswahl nach Art des Plans.
